Kursangebot

Befähigungskurs

Der Ambulante Hospizdienst Lüneburg e.V. bietet ab Februar 2020 wieder einen Befähigungskurs für ehrenamtliche Sterbebegleiter an.

Der Kurs (gemäß Richtlinien des DHPV) findet berufsbegleitend an 12 Mittwoch Abenden jeweils von 18:00 Uhr – 21:00 Uhr sowie an zwei Wochenendeinheiten (Freitagabend 18.00 Uhr – 21:00 Uhr, Samstag 09:30 Uhr -16:00 Uhr) statt. Die Ferienzeiten in Niedersachsen sind ausgeschlossen.

In dem Kurs geht es um Wahrnehmen, Zuhören und Kommunikation in den Bereichen Leben, Sterben, Tod und Trauer, Abschied und Neubeginn sowie Spiritualität und andere Kraftquellen. Das Wissen von Krankheitsbildern wie Krebs und Demenz gehört ebenso dazu wie das Wissen um eigene Ressourcen und die Fähigkeiten von Nähe und Distanz.

Die Teilnehmer lernen, dass Sterben ein Reifeprozess ist, der sie selbst miteinschließt.

Der Kurs wird geleitet von Claudia Arend, Koordinatorin, Krankenschwester für Palliativ Care und zertifizierte Kursleiterin für Hospizarbeit und Heike Jost, Heilpraktikerin für Psychotherapie, systemische Trauerbegleiterin und zertifizierte Kursleiterin für Hospizarbeit.

Weitere Infos über Inhalte, Dauer und Voraussetzungen des Befähigungskurses erhalten Sie im Büro des ambulanten Hospizdienstes unter der Telefonnummer 04131-77 28 74 oder per E-Mail unter kontakt@hospiz-verein-lueneburg.de


Letzte-Hilfe-Kurs

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Familien-Bildungsstätte Lüneburg bietet unser Verein mindestens zwei Mal im Jahr einen Letzte-Hilfe-Kurs an.

Themen sind:

  • Wann beginnt der Sterbeprozess, wie erkenne ich ihn?
  • Möglichkeiten einer palliativen Versorgung und das regionale Palliativangebot
  • Vorsorge, Entscheiden und Verfügen
  • Rituale und Bestattungsformen
  • Trauerphasen und Leben mit der Trauer

Der Kurs vermittelt in einer offenen Atmosphäre ein Basiswissen über das immer noch tabubelegte Thema „Sterben und Tod“ und möchte Mut machen zum beherzten mitmenschlichen Handeln. Dieser Kurs richtet sich nicht an Pflegekräfte, sondern an interessierte Laien.
Die Kosten werden evtl. von der Hansestadt Lüneburg übernommen.